Nachrichten

15 Gründe, warum man und frau keine Nachrichten konsumieren sollte

Der nachfolgende Artikel hat meine Welt so gravierend verändert wie selten etwas zuvor in meinem bisherigen Leben.

Ich werde meinem Freund Helmut Linde bis ans Ende meines Lebens dankbar sein, dass er mir den Artikel mit seinem Linde-Kurier zugänglich gemacht hat. Nähere Informationen zu dieser mehr als empfehlenswerten Publikation gerne auf Anfrage.

Ich bin mit Nachrichten großgeworden. Bei uns zu Hause wurden die Essenzeiten nach den Nachrichtensendungen im Radio ausgerichtet. Einen Fernseher gab es damals noch nicht.

Und so hat sich das mein ganzes Leben fortgepflanzt. Ich war ein richtiger Nachrichtenjunkie, der teilweise jede Stunde mehrmals informiert sein „musste“.

Bis zu dem nachfolgenden Artikel. Heute ist der 43. Tag vollkommen ohne Nachrichten, über 6 Wochen….

Keine Nachrichten, keine Meldungen, keine Newsletter, keine Aktienkurse….

Und? Erfreulicherweise gibt es überhaupt keine Entzugserscheinungen, und ich bin überrascht, wieviel mehr Zeit mir für Dinge zur Verfügung steht. So bekommt unsere Homepage sichtlich neues Leben, ein direktes Ergebnis….

Am Freitag, den 11. Januar 2019 am Abend las ich den Artikel und mit einem Schlag war ich „clean“. Ich verteile diesen Artikel hier, weil er in meinem Leben eine radikalen Schritt bewirkt hat.

Lasst Euch inspirieren!

Übrigens am Ende des Artikels gibt es einen interessanten Link, der beim Umdenken hilft!

Hier sind nun die 15 Gründe

1. Nachrichten führen in die Irre

Unser Hirn reagiert übertrieben stark auf Dramatisierungen und Skandale aller Art, während alles Komplexe und Detaillierte auf der Strecke bleibt. Dies nutzen News-Medien konsequent aus, weil sie Werbung verkaufen müssen und wir nur auf sie aufmerksam werden, je skandalöser und plakativer die Schlagzeile ist.

Die Betonung von unwichtigen Dingen verdrängt Themen, die fürs Verständnis des Weltgeschehens wichtiger wären. Wir halten somit Dinge für wichtig, die überhaupt nicht wichtig sind. Die Überbewertung sorgt dafür, dass wir Dinge systematisch falsch einschätzen. Psychologen nennen das „availability bias“ (Verfügbarkeit von Vorurteilen): Astronauten werden überschätzt, Krankenschwestern unterschätzt, Flugzeug-Abstürze werden überschätzt, die Resistenz gegen Antibiotika unterschätzt.

2. Nachrichten sind irrelevant

Nachrichten sind fürs eigene Leben sowohl unwichtig als auch nutzlos. Die meisten Nachrichten, mit denen wir konfrontiert werden, sind nicht in der Lage, unsere Lebens-Qualität zu erhöhen. Falls es doch einmal eine Nachricht geben sollte, die für uns einen persönlichen Nutzen hat, wie viel Müll mussten wir bis dahin konsumieren? Das steht in keinem Verhältnis.

Da wir Nachrichten erst lesen müssen, bevor wir sie bewerten können, ist eine Vorselektierung nicht möglich. Über die Relevanz von Nachrichten entscheiden Journalisten. Auch Journalisten sind, wie alle anderen Menschen, nicht in der Lage, die Relevanz einer Nachricht korrekt zu bewerten. Für Medien ist nur wichtig, was Aufmerksamkeit verspricht (siehe 1.).
Angst, „etwas Wichtiges“ zu verpassen?

Keine Sorge, wenn etwas wirklich Wichtiges geschieht, erfährt man das in der Regel aus seinem sozialen Umfeld.

3. Nachrichten schränken das Verständnis ein

Nachrichten sind nicht dafür gemacht, etwas zu erläutern. Das simple Aneinanderreihen von Nachrichten-Schnipseln kann keine kausalen Zusammenhänge erklären. Nachrichten verhindern somit, dass wir das, was in der Welt passiert, verstehen können.

„Nachrichten zu konsumieren, um die ‘Welt zu verstehen’, ist schlimmer, als überhaupt keine Nachrichten zu konsumieren.“ Dobelli

4. Nachrichten sind meist negativ und sind Gift für den Körper

Wann hast du zuletzt eine gute Nachricht aus den Medien bekommen? (Ja, der
Zweideutigkeit dieser Stelle bin ich mir bewusst.)

Anscheinend sollen wir nicht erfahren, was Gutes in der Welt vorgeht. Stattdessen bekommen wir jeden Tag eine gebündelte Portion Negativität. Ich erinnere mich noch, wie schlecht es mir jedes Mal ging, wenn ich früher Nachrichten konsumiert hatte: Öl ausgelaufen hier, Regenwald abgeholzt dort, Krieg anderswo, Mord und Totschlag überall.

Die Welt scheint ein furchtbarer und gefährlicher Ort zu sein. Was machen wir hier eigentlich? Besser, wir verschanzen uns im Haus, so kann eigentlich nichts passieren. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Es passiert am Tag viel mehr Gutes als Schlechtes. Es gibt keinen Grund, sich Angst machen zu lassen. (Das wirft zwangsläufig die Frage auf, wer Interesse daran haben könnte, uns mit Angst einzuschüchtern.)

Nachrichten aktivieren permanent unser Limbisches System, sorgen für Stress und die Ausschüttung von Cortisol. Sie schwächen dadurch unser Immun-System.

Folgen: Dauer-Stress führt zu Nervosität, Anfälligkeit für Infekte, Verdauungs-Störungen, gestörtem Wachstum von Zellen, Knochen und Haaren.

Nebenwirkungen: Angst-Zustände, Aggressivität, Tunnelblick, emotionale Über-Empfindlichkeit.

5. Nachrichten verstärken systematische Denk-Fehler

Wir suchen uns aus der Menge der Nachrichten die heraus, die unser Weltbild bestätigen und unser Hirn blendet systematisch alle anderen aus, die diesen Überzeugungen widersprechen (könnten). Es wird in der Fachsprache „Bestätigungs-Irrtum“ genannt.

Nachrichten begünstigen nicht nur Bestätigungs-Irrtum, sondern auch Geschichten-Irrtum. Unser Hirn sucht nach Geschichten, die „Sinn machen“, egal ob sie echt sind oder nicht.

6. Nachrichten verändern die Struktur des Gehirns

Je mehr Nachrichten wir konsumieren, umso mehr brauchen wir davon, damit unser Gehirn stimuliert ist. Wir werden zunehmend unfähiger darin, lange Texte lesen und verstehen zu können, weil wir neuronale Gegenden trainiert haben, die auf Überfliegen von Informationen und Multitasking angelegt sind.

Um komplexe Themen verstehen zu können, müssen andere neuronale Gegenden trainiert werden. „Wir trainieren unsere Gehirne dafür, irgendwelchem Unsinn Aufmerksamkeit zu schenken.“
Michael Merzenich, University of California, San Franzisco

7. Nachrichten hemmen das Denken

Denken ist nur mit Konzentration möglich. Konzentration benötigt Ruhe und Zeit.

Da wir durch den Konsum von Nachrichten Hirn-Areale trainieren, die auf das Erfassen von Informationen angelegt sind, können wir durch Konzentrations-Mangel weder Informationen verarbeiten noch im Langzeit-Gedächtnis speichern. Wenn wir etwas verstehen wollen, muss es ins Langzeit-Gedächtnis.

Da komplexe Sachverhalte nur mit Konzentration verstanden werden können, machen Nachrichten oberflächliche Denker aus uns.

8. Nachrichten verschwenden Zeit

a. Der Konsum von Nachrichten verschwendet Zeit.

b. Nach Beenden der Nachrichten braucht es Zeit, um sich auf das zu konzentrieren, was man vor den Nachrichten getan hat.

c. Konsumierte News können auch Stunden später noch Gedanken-Gänge stimulieren.

9. Nachrichten machen Berühmtheiten, die nichts leisten

Heutzutage werden Menschen berühmt gemacht, die eigentlich nichts können, und die, die Wertvolles für die Gesellschaft leisten, von denen erfährt (fast) niemand etwas. Dabei könnten ihre Errungenschaften, Ideen und Visionen die Welt positiv beeinflussen.

10. Nachrichten werden von Journalisten gemacht

Die meisten Journalisten verdienen die Bezeichnung nicht. Sie arbeiten durchschnittlich, nehmen sich wenig bis keine Zeit für die Analyse der Informationen, die sie im Artikel verwenden, wollen alles möglichst schnell vom Vorgesetzten abgenickt bekommen. Das Meiste ist auch nur irgendwo abgeschrieben von einem, der auch nur abgeschrieben hat.

11. Nachrichten enthalten oft falsche Fakten, Desinformationen und immer falsche Prognosen

Fakten zu überprüfen ist zeitaufwendig und teuer. Viele Nachrichten sind einfach nur Geschichten, weil schnell und billig zu produzieren.

Prognosen von selbsternannten Experten (bekannt als „beliebige Ahnungslose“) sind nahezu immer falsch. Ein Berkley-Professor hat im Zeitraum von 10 Jahren 82.361 Vorhersagen überprüft und kam zu dem Ergebnis, die Vorhersagen hätte jeder machen können. Es waren alles Zufalls-
Treffer.

12. Nachrichten manipulieren und missbrauchen unsere Schöpferkraft

Normalerweise sind wir ziemlich gut im Erkennen, ob unser Gegenüber lügt oder Dinge nicht so meint, wie der/diejenige es sagt. Die unterschwelligen Informationen fehlen uns heutzutage völlig, somit ist es schwierig für uns, Lügen, Manipulationen oder etwaige Hintergedanken zu entlarven.

Das Wissen darum ermöglicht erst komplexe Strategien zur Massen-Beeinflussung z. B. durch Kriegs-Propaganda.

Außerdem missbrauchen manipulative Nachrichten unsere Schöpferkraft durch gezielte Lenkung unserer Aufmerksamkeit, um die Realität zu erschaffen, die den Machthabern und nicht der Mehrheit dienlich ist. Das Wort „Nachrichten“ hat es schon in sich – sich danach richten.

13. Nachrichten machen passiv

Nachrichten handeln meist von Themen, die wir nicht beeinflussen können. Die ständige Wiederholung macht uns passiv. Wir nehmen eine Opferrolle ein. Psychologen nennen das „erlernte Hilflosigkeit“.

„Erlernte Hilflosigkeit“ bedeutet, dass wir aufgrund von negativen, unangenehmen Erfahrungen (z. B. Verlust, Gewalt, Entlassung, Behinderung) die Einstellung entwickelt haben, ohne Kontrolle, also hilflos zu sein. Wir denken uns: „Das hat alles keinen Sinn.“ „Da kann ich nichts machen.“ „Ich bin zu schwach.“

Als Folge der vermeintlichen Hilflosigkeit resignieren wir und unternehmen nichts – wir können depressiv und apathisch werden.

Für Dobelli ist der Anstieg von Depressionen untrennbar mit dem Aufstieg der Massen-Medien verbunden.

14. Nachrichten töten Kreativität

Da Nachrichten das Denken und die Konzentration einschränken, töten sie damit die Kreativität. Nur mit Kreativität ist es möglich, neue Dinge zu entwickeln oder zu erfinden. Nachrichten schränken also unser Potential, welches wir als Menschen haben, massiv ein.

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Albert Einstein

„Nachrichten sind Pseudo-Wissen.“ Albert Einstein.

15. Nachrichten geben uns eine Illusion von Mitgefühl

Wir fühlen uns mit anderen Menschen in anderen Erdteilen verbunden, weil wir mit Nachrichten überall dabei sind. Dieses Gefühl der Verbundenheit täuscht. Echte Teilnahme an etwas entsteht durch Handeln und nicht durch Zugucken oder durch das Gefühl, man wäre dabei. Damit betrügt man sich selbst.

Aus dem Internet

Dass es auch anders geht, sieht man und frau hier:

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